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  • Tri Daniela

Racebericht Waren Triathlon

Oder auch: das Grauen hat einen Namen! Sprintdistanz mit Schwimmen in der Müritz (oder doch die Nordsee?)



Was soll ich sagen: Wir haben es uns doch alle sehnlichst gewünscht und endlich war es soweit. Ein RICHTIGER Wettkampf nach fast zwei Jahren! Kein virtueller Lauf, kein „Tri-at-Home“ oder sonstiger Bums :-). Das Gefühl am Wettkampfmorgen aufzustehen war einfach soooo toll! Aber fangen wir doch mal von vorne an :-).


Am Freitag sollte es also losgehen an die Müritz. Also ganz wichtig, alle Sachen packen und bloß nichts vergessen. Dann steht man da nämlich mit seinem Talent und vergisst seinen Trisuit oder sein Fahrrad :D. Spaß beiseite, ich bin meine Sachen wirklich 3x durchgegangen und am Ende hat auch (fast) nichts gefehlt.


Am Wettkampfmorgen klingelte dann um 06:30 Uhr der Wecker - ich weiß - Ausschlafen für die meisten :-). Schnell in den Trisuit gehüpft, ein leichtes Frühstück eingenommen und Abfahrt zum Wettkampfort. Angekommen am Volksbad Waren erst einmal ein kurzer Check und Orientieren: Wo muss ich jetzt meine Startunterlagen abholen und eine ganz wichtige Frage: Neoverbot ja oder nein? Und natürlich, mit etwa 21 Grad war für die Sprintdistanz natürlich Neoverbot angesagt :-(. Na gut, hilft nix, dann bleibt der schöne Zone3 halt im Auto. Jetzt ist auch klar, wieso ich nur „fast“ nichts vergessen habe. Mein Swimskin hab ich dann in der Annahme, dass ich mit Neo schwimme doch zu Hause gelassen. Egal!


Weiter ging es mit der Abholung der Unterlagen und direkt weiter zum Bike Check-In: Helm auf, Bremsen checken und meinen zugewiesenen Platz für’s Rad aufgesucht. Schwimmbrille und Badekappe zurechtgelegt, Helm auf dem Rad platziert, Brille in den Helm gesteckt, Startnummer an den Lenker gehängt, Laufschuhe, Cap und Gel griffbereit - LÄUFT :-).




Kurze Wettkampfbesprechung und dann ging es auch schon los. In der Besprechung wurden alle Athleten auch noch einmal explizit auf die schwierigen Bedingungen beim Schwimmen hingewiesen: durch den starken Wind war die Müritz sehr wellig, die Präsenz der Rettungsboote wurde erhöht - na prima, das braucht man einfach nicht. Mit etwas mulmigen Gefühl ging es dann ans Wasser und bereits beim Einschwimmen merkte man a) wieso eigentlich das Neoverbot, ist ja ar***kalt und b) ist das die Müritz oder die Nordsee :D? Aber es hilft ja alles nichts, da muss man nun durch. Was soll ich sagen: es war ein Desaster im Wasser. Es wurde ein Mix aus Brust und Kraul mit gaaaanz viel geschlucktem Müritzwasser. Den Rückweg konnte ich dann auch endlich kraulen, mit Rückenwind lief das auch ganz gut. Nach 20:06 Minuten und 875 Metern (hmmm, vorgesehen waren eigentlich nur 750 Meter) stieg ich leicht angeschlagen aus dem Wasser :D.


Die Wechselzone war nicht weit weg, Helm geschnappt, Socken und Radschuhe an, Startband umgeschnallt und ab dafür. Es folgten 20 Kilometer bei einer leichten Brise (okay, wenn wir ehrlich sind waren es teilweise heftige Böen). Leider wurde die Radstrecke nicht abgesperrt und somit hatte man doch des öfteren ein Auto vor der Nase, welches einen ausbremste - schönen Dank auch. Ein paar Geschwindigkeitsbumper hier, ein paar Schlaglöcher da und dann war man auch schon wieder zurück in T2. Das Radfahren lief gar nicht so schlecht für mich, ich konnte doch ein paar Plätze und etwas Zeit nach dem Schwimmen gutmachen. Im Großen und Ganzen war ich zufrieden mit meiner Performance und es hat richtig Spaß gemacht. Am Ende stand eine 38:42 auf dem Radcomputer und 176 Watt im Durchschnitt. Hätte schlechter sein können :-).



Der Wechsel in die Laufschuhe lief mit einer Zeit von 1:28 gut und natürlich bin ich zu schnell angelaufen - was auch sonst. Nach ein paar hundert Metern war ich dann doch im Flow und lief für meine Verhältnisse relativ zügig. Die 5 Kilometer führten vorbei an der Müritz und einer super schönen Promenade mit doch einigen Zuschauern. Es war einfach unglaublich toll wieder von Zuschauern angefeuert zu werden und den eigenen Namen zu hören. Die Streckenhelfer waren alle richtig gut drauf und feuerten ordentlich an - DANKE dafür :-). Nach einem soliden Lauf mit einer Pace von 5:27 kam ich dann nach 27:29 über die Ziellinie.


Es war nicht alles perfekt aber ich kann sagen, dass alle Helfer mega motiviert waren, sich jeder bemüht hat und die Veranstaltung toll organisiert war (bis auf die Radstrecke, aber man kann ja nicht alles haben).


Wenn ihr Bock auf weitere Fotos habt schaut doch gern auf meinem Instagramprofil vorbei. Im Storyhighlight findet ihr noch ein paar Impressionen :-).

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