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  • Tri Daniela

Mein Jahresrückblick 2021 - Ein weiteres verrücktes Jahr voller Höhen und Tiefen

Nun sitze ich hier und das Jahr 2021 zählt nur noch wenige Tage, bevor ein hoffentlich aufregendes und halbwegs normales 2022 startet. Der letzte Wettkampf liegt schon mehrere Monate zurück und viel Sportliches gibt es nicht zu berichten. Also mache ich es doch wie so viele und ein Jahresrückblick muss her 🙂. Also, here we go!


Ich denke die ersten Monate dieses Jahres begannen für viele gleich: Schwimmbäder und Fitnessstudios waren geschlossen und wir haben uns mit Zugseiltraining und Pam-Workouts zufrieden geben müssen (so war es zumindest bei mir 🤣). Mit viel Optimismus bin ich noch in die Saisonplanung gestartet, denn irgendwann musste es doch mal wieder sein wie früher, zumal doch nun endlich der lang ersehnte Impfstoff verfügbar war. Ich denke wir wissen wie das alles geendet ist 🤯. Ich hatte Anfang 2021 immer noch mit dem Gedanken gespielt in Dubai zu starten und dort meine erste Mitteldistanz zu finishen. Diesen Gedanken konnte ich dann aber leider nicht umsetzten. Wichtige Termine bei der Arbeit und zusätzlich kam das Reisen mitten im Lockdown für mich nicht in Frage. Also musste ein anderer Wettkampf her. Die Motivation war hoch und ich wollte nicht noch ein Jahr warten bis zum Mitteldistanz-Debüt. Diese Idee hatten selbstverständlich auch andere und entweder waren die Wettkämpfe schon ausgebucht, noch nicht terminiert oder schon abgesagt - ECHT JETZT? Nach unzähligen Wettkampf-Checks bei Ironman und Challenge Family, entschied ich mich dann für den Ironman 70.3 in Lahti, Finnland. Das neue Ziel war gesteckt und Dubai war fast vergessen.


Mein Training lief in den ersten drei Monaten richtig gut, bis dann einige private Rückschläge alles auf den Kopf stellten. Aber in dieser Zeit merkte ich auch, dass mir die gewohnten Strukturen und mein tägliches Training in dieser Zeit einfach unheimlich viel Kraft und Stabilität gegeben haben und ich dabei einfach abschalten konnte. Dennoch ging die Familie vor und gelbe und rote Einheiten im TrainingPeaks (meiner App, in der die Trainingspläne hochgeladen werden) kamen etwas häufiger vor als gewohnt.


Das Ziel in Finnland zu starten war aber immer noch fest im Blick, zumal im Sommer auch halbwegs Normalität einkehrte und Corona Lockerungen mehr und mehr Einzug hielten. Ich versuchte mich dann ab Mai/Juni wieder häufiger im Freiwasserschwimmen um meine Panik vor dem doch teils trüben Wasser zu verlieren. Ehrlich Leute, ich hatte wirklich Bammel davor im See zu schwimmen. Ich bin einfach in vielen Dingen ein kleiner Schisser (fragt mal nicht, wie es mir vor meiner ersten Ausfahrt mit meinem TT ging 🤣), eher ungünstig wenn man bei Wettkämpfen nicht die Kacheln zählen kann. Die ersten zwei Einheiten im See waren super ungewohnt und ich verbrachte gefühlt mehr Zeit damit, mich über Wasser zu orientieren und durchzuatmen. Glücklicherweise konnte ich meine Panik dann aber doch sehr schnell in den Griff bekommen und ab der dritten Freiwassereinheit fing es an richtig Spaß zu machen 🙂. Finnland, ich komme!


Öhm, Moment! Finnland hatte plötzlich andere Pläne mit Reisenden aus bestimmten Ländern, deren Inzidenzwerte zu hoch war 😭. Der Wettkampf sollte am 03.07. stattfinden und Mitte Juni war noch immer nicht klar, ob ich einreisen darf. Ich wurde zunehmend gestresster, zumal ich immer noch keine Flüge gebucht hatte. Nach einem Telefonat mit meinem Coach entschieden wir gemeinsam, Lahti auf 2022 zu schieben und ich suchte nach der gestrichenen Mitteldistanz in Dubai schon wieder nach einem neuen Wettkampf. Ganz ehrlich, das muss doch mal klappen mit mir und meiner Mitteldistanz 😞. Also, gleiches Spiel wie Anfang des Jahres. Was geht überhaupt noch, wo kann ich mich noch anmelden und was findet überhaupt statt? Ist ja auch nicht so, dass ich Bock auf Höhenmeter oder Hitze hätte, das schränkt alles natürlich noch mal ein bisschen ein 😆. Letztendlich wurde ich dann aber doch fündig und es wurde dann die Challenge Almere am 11.09. mit einem guten Streckenprofil für mich als Flachlandtiroler 🤣. Die Anreise ist bequem mit dem Auto möglich und in den Niederlanden durfte man derzeit einreisen - Jackpot! Außerdem hatte ich so noch Zeit eine Sprint- und Olympische Distanz zu absolvieren. Das war auch bitter nötig, um erst einmal wieder Routine zu bekommen, war doch der letzte Wettkampf im September 2019 - what?? Echt schon so lange her - hui das wird ein Spaß - hoffentlich!!

Also ging es am 31.07. ab an die Müritz zu meiner dritten Sprintdistanz überhaupt. Wenn ihr Bock habt, findet ihr hier einen ausführlichen Bericht (Spoileralarm: war ich überhaupt an der Müritz oder war es doch die Nordsee 🤭 )?


Lange Zeit zum Erholen hatte ich aber nicht, denn nur eine Woche später startete ich in Bremen bei meiner allerersten Olympischen Distanz - total verrückt, wie gut das doch lief. Mehr Infos, Fotos und wie ich abgeschnitten habe lest ihr ebenfalls hier!


Im Nachhin muss ich sagen, dass die Entscheidung nicht in Lahti zu starten richtig war - auch wenn ich kurzfristig doch hätte einreisen können. Die noch knapp zwei Monate zusätzliches Training haben doch noch einiges ausgemacht und die beiden Wettkämpfe waren Gold wert - für den Kopf und die Routine 😁. So bin ich doch deutlich entspannter nach Almere gefahren mit dem Wissen, dass ich auf den Punkt fit bin und das Ding rocken werde 🧨 . Gerockt habe ich es, zumindest halbwegs 🤣. Aber umso mehr Zeit vergangen ist, bin ich doch zufrieden mit meiner Leistung. Bin ja nun auch nicht mehr die Jüngste und so richtig sportlich war ich vor 2019 nun auch nicht wirklich 🤯. Auch hier wieder - wen es interessiert - lest den Blogbeitrag. Es ist eh Weihnachten, irgendwann ist man froh nicht mehr essen zu müssen oder die Familie zu sehen - also lesen! DANKE 🤩!


Die letzten drei Monate dieses Jahres waren dann doch ruhiger, es wurde zwar trainiert aber auch noch nicht so richtig wie vor meiner Mitteldistanz, wer hätte es gedacht 😛. Im Oktober hatte ich ein Bikefitting und Anfang Dezember meine Leistungsdiagnostik, somit wissen mein Coach und ich nun genau, wo ich stehe und wie das Training weitergehen kann. Ich konnte mich in beiden Disziplinen - Laufen und Radfahren - verbessern und ich bin total happy mit den Ergebnissen. Bei meiner eigentlichen Hassdisziplin - dem Laufen 🏃‍♀️ - bin ich doch positiv überrascht 😮. Das ganze laaaaangsame Laufen im GA1-Bereich hat sich also absolut ausgezahlt, auch wenn ich das nie so ganz glauben wollte.


What’s next? 2022 hält einige Wettkämpfe für mich bereit und ich freu mich richtig drauf. Dubai klappt wieder nicht, ist irgendwie verhext mit uns beiden. Die Preise sind einfach abartig hoch ⬆️, da muss ich passen, auch wenn ich ein bisschen traurig bin 😐.

Im Mai starte ich dann bei den Challenge Family Championships, durch Glück konnte ich mich noch qualifizieren und es geht als nach Samorin in die Slowakei.

Anfang Juni haben Lahti und ich dann noch eine Rechnung offen. Wehe die Finnen lassen mich nicht einreisen dann schrei ich aber laut los 🤣 - werdet ihr alle hören, versprochen. Und dann vier Wochen später, geht’s nach Dresden. Ich war noch nie in Dresden, wollte immer mal hin und freue mich auf einen richtig geilen Wettkampf mit Sightseeing auf dem Rad 🚲 und beim Laufen 🏃‍♀️ sowie mit ganz vielen bekannten Gesichtern! Ich habe das Gefühl, meine halbe Instagram Community ist am Start ☺️!

Jetzt wünsch ich euch total schöne Weihnachten 🎅 mit euren Liebsten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ladet die Batterien wieder auf, habt eine erholsame Zeit, genießt und und bleibt vor allem gesund!

Cheers 🥂!




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